Liquidität im Januar – wie macht Ihr das?
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Horst_Koeln
- Beiträge: 50
- Registriert: Mi Mär 11, 2026 2:33 pm
Liquidität im Januar – wie macht Ihr das?
Hallo zusammen,
unser Hausgeld liegt bei ca. 50.000 EUR. Im Januar brauchen wir ca. 12.000 EUR für:
- Gebäudeversicherung etc. 5.000 EUR
- Aufzug 3.000 EUR
- Stadt 2.300 EUR
- Zählermieten 800 EUR
- Winterdienst 500 EUR
- Summe (gerundet) 14.000 EUR
Der alte Verwalter hatte einen großen Teil der Rücklage auf dem Girokonto und ohne Beschluss die Liquidität hergestellt. Wir haben nun vor, 4.000 EUR "offiziell" im Hausgeld zu hinterlegen und zu beschließen, 10.000 EUR aus der Rücklage zu nutzen. Die 4.000 EUR werden dann mit der Abrechnung ausgezahlt wenn die Liquidität wieder ausreicht. Bis Jahresende baut sich diese Liquiditätsreserve dann rollierend wieder über das Hausgeld auf.
Uns würde interessieren, wie Ihr das macht!
Gruß,
Horst
unser Hausgeld liegt bei ca. 50.000 EUR. Im Januar brauchen wir ca. 12.000 EUR für:
- Gebäudeversicherung etc. 5.000 EUR
- Aufzug 3.000 EUR
- Stadt 2.300 EUR
- Zählermieten 800 EUR
- Winterdienst 500 EUR
- Summe (gerundet) 14.000 EUR
Der alte Verwalter hatte einen großen Teil der Rücklage auf dem Girokonto und ohne Beschluss die Liquidität hergestellt. Wir haben nun vor, 4.000 EUR "offiziell" im Hausgeld zu hinterlegen und zu beschließen, 10.000 EUR aus der Rücklage zu nutzen. Die 4.000 EUR werden dann mit der Abrechnung ausgezahlt wenn die Liquidität wieder ausreicht. Bis Jahresende baut sich diese Liquiditätsreserve dann rollierend wieder über das Hausgeld auf.
Uns würde interessieren, wie Ihr das macht!
Gruß,
Horst
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Maja_Stuttgart_21
- Beiträge: 7
- Registriert: Mi Mär 18, 2026 5:43 pm
Hallo Zusammen!
Hallo Horst,
finde die Möglichkeit toll, dass wir uns hier austauschen können.
Zum Thema Liquidität: Die Vergangenheit hatte uns gezeigt, dass wir eher ein paar Euro mehr einplanen fürs Hausgeld, dass es zu keinen größeren Nachzahlungen kommt. Hatten die Schätzungen für 2026 damals von dotega übernommen... fahren damit eigentlich sehr gut.
Wir hatten über eine dotega Empfehlung unsere Versicherungen nach vielen Jahren Mal wieder prüfen lassen. Zu unserem Schreck: Wir waren unterversichert! Haben die Versicherungen nun angepasst (unsere letzten Hausverwaltungen hatten sich darum nie gekümmert, ich glaube über 8 Jahre lang unverändert ...). Mit dem neuen Tarif sparen wir uns einen erheblichen Teil, die geringere Versicherungsprämie ist im Hausgeld bemerkbar... was genau habt Ihr verändert, dass Ihr beim Aufzug Geld sparen konntet? Hier geben wir für Wartung & Reparatur jedes Jahr doch recht viel Geld aus ...
finde die Möglichkeit toll, dass wir uns hier austauschen können.
Zum Thema Liquidität: Die Vergangenheit hatte uns gezeigt, dass wir eher ein paar Euro mehr einplanen fürs Hausgeld, dass es zu keinen größeren Nachzahlungen kommt. Hatten die Schätzungen für 2026 damals von dotega übernommen... fahren damit eigentlich sehr gut.
Wir hatten über eine dotega Empfehlung unsere Versicherungen nach vielen Jahren Mal wieder prüfen lassen. Zu unserem Schreck: Wir waren unterversichert! Haben die Versicherungen nun angepasst (unsere letzten Hausverwaltungen hatten sich darum nie gekümmert, ich glaube über 8 Jahre lang unverändert ...). Mit dem neuen Tarif sparen wir uns einen erheblichen Teil, die geringere Versicherungsprämie ist im Hausgeld bemerkbar... was genau habt Ihr verändert, dass Ihr beim Aufzug Geld sparen konntet? Hier geben wir für Wartung & Reparatur jedes Jahr doch recht viel Geld aus ...
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Horst_Koeln
- Beiträge: 50
- Registriert: Mi Mär 11, 2026 2:33 pm
Re: Liquidität im Januar – wie macht Ihr das?
Hallo Maja,
vielen Dank für Dein Feedback zum Thema Liquidität.
Das mit den "ein paar Euro mehr" hat unsere alte Verwaltung auch gemacht. Nur wie Du hierüber siehst, brauchen wir 12.000 EUR im Januar - 12 von 48.000 EUR. Wir wollen jetzt beschließen, im Hausgeld eine zusätzliche, transpartente Position für Liquidität über 4.000 EUR ("die paar Euros mehr") zu beschließen und die Nutzung von 8.000 EUR aus der Rücklage für 6 Monate freizugeben.
Bei Euch reichen ein paar Euros? Mich würde interessieren, bei welchen unserer Positionen Ihr keine 1x Zahlung habt ...
Gruß,
Horst
vielen Dank für Dein Feedback zum Thema Liquidität.
Das mit den "ein paar Euro mehr" hat unsere alte Verwaltung auch gemacht. Nur wie Du hierüber siehst, brauchen wir 12.000 EUR im Januar - 12 von 48.000 EUR. Wir wollen jetzt beschließen, im Hausgeld eine zusätzliche, transpartente Position für Liquidität über 4.000 EUR ("die paar Euros mehr") zu beschließen und die Nutzung von 8.000 EUR aus der Rücklage für 6 Monate freizugeben.
Bei Euch reichen ein paar Euros? Mich würde interessieren, bei welchen unserer Positionen Ihr keine 1x Zahlung habt ...
Gruß,
Horst
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Gerd_Aachen_49
- Beiträge: 9
- Registriert: Sa Mär 14, 2026 2:45 pm
Re: Liquidität im Januar – wie macht Ihr das?
Tach zusammen,
bei uns ist die Zahlung an die Stadt Aachen quartalsweise:
https://serviceportal.aachen.de/suche/- ... /2691/show
@Horst: vielleicht bietet Köln das auch an?
Gruß,
Gerd
bei uns ist die Zahlung an die Stadt Aachen quartalsweise:
https://serviceportal.aachen.de/suche/- ... /2691/show
@Horst: vielleicht bietet Köln das auch an?
Gruß,
Gerd
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Horst_Koeln
- Beiträge: 50
- Registriert: Mi Mär 11, 2026 2:33 pm
Re: Liquidität im Januar – wie macht Ihr das?
Hallo Gerd,
mein Fehler, wir zahlen auch quartalsweise. Die 2.300 EUR unten sind das Q1. Also hier keine Luft zur Verbesserung der Liquidität am Jahresanfang
Die anderen Posten werde ich auch nochmal genauer prüfen ... wer weiß, was ich vielleicht finde ...
Gruß,
Horst
mein Fehler, wir zahlen auch quartalsweise. Die 2.300 EUR unten sind das Q1. Also hier keine Luft zur Verbesserung der Liquidität am Jahresanfang
Die anderen Posten werde ich auch nochmal genauer prüfen ... wer weiß, was ich vielleicht finde ...
Gruß,
Horst
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Matthias_Dortmund
- Beiträge: 15
- Registriert: Do Mär 19, 2026 3:56 pm
Re: Liquidität im Januar – wie macht Ihr das?
Hallo zusammen,
ich habe mir das Thema Liquidität zum Jahresanfang nochmal durch den Kopf gehen lassen. Ein Ansatz wäre, die Hausgeldvorauszahlungen für das 1. Quartal gebündelt Anfang Januar einzuziehen. Ab April würde dann wieder auf den regulären monatlichen Einzug umgestellt.
Der Vorteil wäre aus meiner Sicht:
Bei uns läuft es aktuell leider ähnlich: Der Verwalter hält einen Teil der Rücklage faktisch als Liquidität auf dem Girokonto vor. Das funktioniert operativ, ist aber buchhalterisch und beschlussseitig nicht wirklich sauber.
Gruß
Matthias
ich habe mir das Thema Liquidität zum Jahresanfang nochmal durch den Kopf gehen lassen. Ein Ansatz wäre, die Hausgeldvorauszahlungen für das 1. Quartal gebündelt Anfang Januar einzuziehen. Ab April würde dann wieder auf den regulären monatlichen Einzug umgestellt.
Der Vorteil wäre aus meiner Sicht:
- bessere unterjährige Liquiditätssteuerung
- klare Trennung zwischen laufender Bewirtschaftung und Erhaltungsrücklage
- weniger faktische Zwischenfinanzierung über Rücklagenmittel
- geringerer Bedarf an Sonderbeschlüssen oder kurzfristigen Liquiditätsmaßnahmen
Bei uns läuft es aktuell leider ähnlich: Der Verwalter hält einen Teil der Rücklage faktisch als Liquidität auf dem Girokonto vor. Das funktioniert operativ, ist aber buchhalterisch und beschlussseitig nicht wirklich sauber.
Gruß
Matthias
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Horst_Koeln
- Beiträge: 50
- Registriert: Mi Mär 11, 2026 2:33 pm
Re: Liquidität im Januar – wie macht Ihr das?
Hallo Matthias,
super Idee mit dem gebündelten Einzug Q1 Anfang Januar.
Ich habe das mit ChatGPT geprüft: Wenn das sauber beschlossen und transparent in den Wirtschaftsplan aufgenommen wird, sollte das absolut zulässig sein. Das ist aus meiner Sicht deutlich sauberer als unser bisheriges Konzept mit „offizieller“ Liquidität, Rücklagenfreigabe und späterem Zurückführen.
Eigentlich verstehe ich nicht, warum Dein Ansatz nicht schon Standard ist. Viele WEGs haben im Januar hohe Ausgaben, aber noch kaum Einnahmen. Da liegt ein Q1-Einzug Anfang Januar eigentlich sehr nahe.
Gruß,
Horst
super Idee mit dem gebündelten Einzug Q1 Anfang Januar.
Ich habe das mit ChatGPT geprüft: Wenn das sauber beschlossen und transparent in den Wirtschaftsplan aufgenommen wird, sollte das absolut zulässig sein. Das ist aus meiner Sicht deutlich sauberer als unser bisheriges Konzept mit „offizieller“ Liquidität, Rücklagenfreigabe und späterem Zurückführen.
Eigentlich verstehe ich nicht, warum Dein Ansatz nicht schon Standard ist. Viele WEGs haben im Januar hohe Ausgaben, aber noch kaum Einnahmen. Da liegt ein Q1-Einzug Anfang Januar eigentlich sehr nahe.
Gruß,
Horst
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Horst_Koeln
- Beiträge: 50
- Registriert: Mi Mär 11, 2026 2:33 pm
Re: Liquidität im Januar – wie macht Ihr das?
Hallo Matthias,
nach Rückfrage hier in der WEG ist die Begeisterung eher zurückhaltend. Das Q1 am 02.01. dann 2 Monate Feb+März nichts und dann wieder doch - erscheint vielen als Durcheinander.
Ich habe den Eindruck ein monatlich gleicher Obolus, der bis Dez angespart wird und mit der Jahresabrechnung zurückgezahlt wird, ist einfacher zu vermitteln.
Gruß,
Horst
nach Rückfrage hier in der WEG ist die Begeisterung eher zurückhaltend. Das Q1 am 02.01. dann 2 Monate Feb+März nichts und dann wieder doch - erscheint vielen als Durcheinander.
Ich habe den Eindruck ein monatlich gleicher Obolus, der bis Dez angespart wird und mit der Jahresabrechnung zurückgezahlt wird, ist einfacher zu vermitteln.
Gruß,
Horst